Kirche Weissenburg-Därstetten |
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Die Kirche in Därstetten stellt eines der interessantesten kunsthistorischen Objekte im ganzen Simmental dar.
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Sie wurde vermutlich am Ende des 12. Jahrhunderts als Klosterkirche der Augustinermönche durch einen der Freiherren von Weissenburg gegründet. Dies erklärt auch, warum diese Kirche abseits des Dorfes und jenseits der Simme steht, wo doch alle übrigen Kirchen im ganzen Tal zum festen Dorfbild gehören.
Der romanische Bau beeindruckt durch seine Schlichtheit und seine aussergewöhnlichen Masse Breite: Länge fast 1: 4. Das langgestreckte und leicht ansteigende Schiff führt zum Zentrum des Raumes, dem viereckigen Chor im Osten. In der Mitte des Chors steht die Kopie des Taufsteins von 1571.
Von den mittelalterlichen Malereien haben sich an der Nordwand zwei Darstellungen erhalten. Im Bereich des einstigen Laienraumes steht die hohe (4,5m) Gestalt des heiligen Christophorus. Er wurde als Schutzheiliger verehrt. Sein Anblick sollte vor dem unerwarteten, schnellen Tod schützen.
Die zweite Darstellung ist ein fragmentarisch erhaltenes Stifterbild im Bereich des früheren Mönchschors. In der Mitte ist die Kirchenpatronin Maria mit dem Jesuskind zu erkennen. Zu ihren Füssen kniet der Stifter, der aufgrund des Schriftbandes als Propst Ulrich zu identifizieren ist.
Die Empore aus der nachreformatorischen Zeit (1664), auf der die Orgel steht, gehört zu den ältesten ihrer Art.
Die Orgel wurde 1941 von der Firma Kuhn in Männedorf gebaut. Sie verfügt über 13 Register und einen schlichten Pfeiffenprospekt.
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